German poem
Diotima
Diotima.
Du schweigst und duldest, und sie versteh’n dich nicht, Du heilig Leben! welkest hinweg und schweigst, Denn ach, vergebens bey Barbaren Suchst du die Deinen im Sonnenlichte,
Die zärtlichgrossen Seelen, die nimmer sind! Doch eilt die Zeit. Noch flehet mein sterblich Lied Den Tag, der, Diotima! nächst den Göttern mit Helden dich nennt, und dir gleicht.