German poem
Lieben und Liebeln
by Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg (1750–1819)
So manche Blondine, so manche Brünette, Weiß noch nicht, ich wette, Was Lieben sei, Was Liebeln sei, Oder hält beides für einerlei; Und gleichwohl ist der Unterschied, Wenn man das Ding beim Licht besieht, So groß, wie zwischen der Chansonnette Und dem herzlichen deutschen Lied!