German poem
Fremde
by Friedrich von Logau (1605–1655)
Grösser Thorheit kan kaum seyn, Wer in fremdes Land kümt ein, Daß er wil, daß alle sollen Richten sich nach seinem Wollen. Wer das fremde so veracht, Wird von Fremden auch verlacht; Wer nicht Macht hat zugebitten, Tadelt närrisch andre Sitten.