German poem
Gold auß der neuen Welt
by Friedrich von Logau (1605–1655)
Daß so viel deß göldnen Staubes hat die neue Welt gestreuet, Drüber ist noch nichts erschienen, daß die alte Welt sich freuet; Dann das Gold der neuen Welt macht, daß alte Welt sehr narrt; Jene macht wol gar, daß die gantz in ihrem Blute starrt; Dann auff prachten, dann auff kriegen pflegt man allen Schatz zu wagen; Arme Christen zu versorgen, wil die gantze Welt nichts tragen.