German poem
Krieg und Hunger
by Friedrich von Logau (1605–1655)
Krieg und Hunger, Kriegs Genoß, Sind zwey ungezogne Brüder, Die durch ihres Fusses Stoß Treten, was nur stehet, nieder. Jener führet diesen an; Wann mit morden, rauben, brennen, Iener hat genug gethan, Lernt man diesen recht erst kennen; Dann er ist so rasend kühn, So ergrimmet und vermessen, Daß er, wann sonst alles hin, Auch den Bruder pflegt zu fressen.