German poem
Tod ein Außgleicher
by Friedrich von Logau (1605–1655)
Fleisch, das in dem Leime wohnet, lebt in Müh bey schlechter Kost; Fleisch, das in den Steinen wohnet, lebt in Pracht und eitler Lust; Fleisch im Leime, Fleisch in Steinen macht deß Todes freyer Raub, Das, wie jenes also dieses, iedes wird ein leichter Staub.