German poem
Trinck-Kunst
by Friedrich von Logau (1605–1655)
Wer einen guten Trunck vermag, hat er denn einen Ruhm? Ja, wann er trinckt, daß doch Vernunfft behelt das Meisterthum. Bey Hofe nützt ein solcher Kopff, der also trincken kan, Daß er entdeckt sich selbsten nicht, vielmehr den fremden Mann.