Versos German Georg Friedrich Daumer Komm, komm, o Freund, nicht länger laß uns weilen

German poem

Komm, komm, o Freund, nicht länger laß uns weilen

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Komm, komm, o Freund, nicht länger laß uns weilen; Verspotten wir der Feinde Macht; Hinaus laß uns in freie Fluren eilen Und bergen uns in ihre Pracht!

Dort auf den Hügeln, wo die Reben sprossen, Die feurige Granate brennt, Werd' ungescheut das traute Glück genossen, Das uns die harte Welt mißgönnt.

Dort werden uns nicht Späher-Augen stören, Nur holde Blüthen Zeuge sein; Dort soll dir Alles ohne Maaß gehören, Was von ersehnter Wonne mein.