Versos German Georg Friedrich Daumer Nicht Würde, Macht und Hoheit

German poem

Nicht Würde, Macht und Hoheit

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Nicht Würde, Macht und Hoheit, Goldschätze nicht, noch Ruhm und Ehre will ich; Nur einen trauten Busen Zum überreichen Heilbescheere will ich.

In's Paradies der Liebe Strebt meiner Sehnsucht nie gesenkte Schwinge; In keines andern Edens Zu stolze mir, zu kalte Sphäre will ich.

Geliebter Hand balsam'sche Beschwichtigung für so viel herbe Wunden, Die mir das Leben bohrte, Das grausame, mit seinem Speere, will ich.

Für meine heißen Sinne Mitheiße Sinn' und glühendes Verschmelzen, Auf meiner Gruft Gedenkstein Aus treuen Augen eine Zähre will ich.

Durch Feld und Aue schweif' ich, Durchringe Berg und Thal und dürre Steppe; Das stille Ruheplätzchen Aufspüren, ach, das ich begehre, will ich.