German poem
Stehl' ich mich aus der Moscheee - hadre nicht!
Stehl' ich mich aus der Moscheee – hadre nicht! Wenn ich in die Schenke gehe – hadre nicht!
Denn die Predigt ist so trocken, ist so lang, Daß ich gar kein Ende sehe – hadre nicht!
Wenn ich mich, o meine Sonn', in deinem Strahl Als ein armes Stäubchen drehe – hadre nicht!
Wenn ich, armer Papagei, zu deinem Mund Um ein wenig Zucker flehe – hadre nicht!
Ach, du bist so schön, so schön, so wunderschön! Taumel' ich in deiner Nähe – hadre nicht!
Sonder Ende klagt die Nachtigall ihr Weh, Sing' ich ewig Ach und Wehe – hadre nicht! –
Krächzen, o Hafis, dich fromme Schnäbel an, Stille, still, mit Rab' und Krähe – hadre nicht!