Versos German Georg Herwegh Die Lust war groß, drum ist das Leid unsäglich

German poem

Die Lust war groß, drum ist das Leid unsäglich

by (1817–1875)

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Die Lust war groß, drum ist das Leid unsäglich; Ganz Deutschland sprang begeistert auf vom Sitze Und prüfte träumend seiner Schwerter Spitze: Das Wort klang prächtig, doch die Tat blieb kläglich.

Was bargen jene Wolken, die sich täglich Zu Wettern ballten bei der jähen Hitze? Für Knaben windige Theaterblitze – Pfui! die Komödie wird unerträglich.

Von alten Heiligen ein kleines Rudel – Und darum die Berliner gar so kindisch? Und darum so viel Wochenblattsgesudel?

Ein bißchen Griechisch und ein bißchen Indisch – O schöner Kern von einem solchen Pudel! – Ich dacht' es gleich; er wedelte so hündisch.