Versos German Georg Schulze De Ruschelzeit

German poem

De Ruschelzeit

by (1807–1866)

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Dissen Ohmd wan kännts gefallen In dr winterhäßen Schtuh? Hausewahk muß heite schallen, Denk ich, wos mänst du drzu? Bes, zu frih uns, von dr Nacht Wärd dr Lust ä End gemacht.

Wos als Mä bei uns will galten, Schtermt ju mehst nuvambergleich, Un dr korze Summer, falten Isser uns an Fräden reich. Schau, do brängt der Winter mit, Wos dr Summer uns nett gitt.

Äne Lust, net zu verachten, Dan, dar muß, bedeckt von Schwäß, Mehst in Schtickluft iwernachten Un net achten kalt un häß; Dar verschtiehn muß zu wohng Un verlarnt hahn zu verzohng;

Dieder mit Gefahr zu jachten, Ja sugar als hechste Luft Larnt än Schtaucherz zu betrachten, Darder schtramt bes in dr Brust; Die, wos käne Barkschul schafft, Mut dir gitt un schtramme Kraft.

Denk, wie balle is geschwunden Ah dr Winter längste Zeit! Un wie oft is vull dr Munden Un dr Himmel rän wie heit? Wäßte denn, eb morring Nacht Net de Walt zusamme kracht.

Un dr Schnee in Wolkenmassen, Daß än, wemmer hinhorcht, graust, Dorch de rohmfinstern Gassen Wie mit Dunnersch Brullen saust? Denn in winterhäßer Schtuh Flagste schicklicher dr Ruh.

Oder weil de schwache Sunne Noch net hot dn schwären Sieg Iwer Schnee und Eis gewunne, Nob dr Bahn, dr blanken, flieg. Nimmste heite dir de Zeit, Ferchtich, dasses dir gereit.

Schträt sän Schnee dr Lahmswinter Uns ärscht in de schparling Haar, Schwärlich klieker dan wull findter, Dar als Borsch all altkluhk war. Un dar Winter sei uns nahnt, Sahn de Alten, ehs än schwant.

Drim von Ohmd wan kännts gefallen In dr winterhäßen Schtuh? Doch solls Hausewahk noch schallen, Ahnschtalt mach geschwind derzu, Eh dr Lahmswinter kimmt, Darder Rahz un Lusten nimmt.