Versos German Gottlieb Konrad Pfeffel Der Gott der Freude

German poem

Der Gott der Freude

by (1736–1809)

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Einst lag ich im verschwiegnen Thale An Chloens Brust im Abendroth, Und trank aus der bekränzten Schaale, Die mir der Gott der Freude bot.

Schnell bebt ich; eine Thräne wallte Heiß in den Nektar. Armer Fant, Was schreckt dich? sprach der Gott. Ich lallte Mit Zittern: Ach! dein Unbestand!

Der ist dein Glück, versetzt der Spötter, Stell immer deine Klagen ein, Wär ich beständig, traun, die Götter Behielten mich für sich allein.

Mag seyn, doch wen kein Gut beglückte, Dem droht auch keines Guts Verlust. So rief ich schluchzend aus und drückte Mein Liebchen fester an die Brust.