German poem
Der Tod
by Gustav Sack (1885–1916)
Wenn alles mißgerät und ganz zersplittert sogar des Stolzes harte Ruhewiegen in armen Brocken mir zu Füßen liegen, wenn mich der Ekel grau und grün umwittert,
mich die Verzweiflung mauernhoch umgittert, weiß ich mich noch an einen Trost zu schmiegen, auf purpurrot belegten Marmorstiegen vom Dufte des Vergessens schon umzittert
selbstherrlich in dein Königreich zu schreiten, in dem der Sturm Begehren endlich schweigt, in dem erstickt von tiefsten Sicherheiten
der zungenlaute Zweifel von mir weicht und mir nicht mehr zu kurzen Trunkenheiten die Hoffnung ihren Lügenbecher reicht.