German poem
Paralyse
by Gustav Sack (1885–1916)
Hallo! die liebe Seele stirbt – da liegt sie zuckend in meiner Hand – ein Druck, und wir sind frei!
Sie schreit, und wallt und zuckt und schwillt, da fällt sie quäkend von meiner Hand – ein Tritt, und wir sind frei!
Sie kriecht, kriecht wie ein fetter Wurm – und glänzt und springt und sie tanzt und lacht – sie lacht – und ich bin frei!