German poem
Der Frühlingsabend
by Hanns von Gumppenberg (1866–1928)
Du weicher Frühlingsabend, Wie hab’ ich dich so gern! Nur hier eine weiche Wolke, Und dort ein warmer Stern.
Wie warmer Himmelsodem Wehet so weich die Luft, Es steigt aus weichen Thalen Ein warmer Veilchenduft.
Ich möcht ein Lied ersinnen, Das dieser Weiche gleich, Und kann den Klang nicht finden So wunderbutterweich!
nach Emanuel Geibel