Versos German Hanns von Gumppenberg Ziehende Schwalben

German poem

Ziehende Schwalben

by (1866–1928)

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Die Schwalben, ja, die Schwalben, Beim Hirten sind sie gern, Und wenn die Blättlein falben, Zieh’n sie wohl in die Fern’ – Gern – gern – Fern – fern!

Zu jedem Lämmlein plaudern Sie noch ein heimlich Wort: „Wir dürfen nicht mehr zaudern, Wir müssen fort, ja, fort –“ Wort – Wort – Fort – fort!

Der munt’re Hirte singet: „Seht ihr nach meinem Sinn Ein Mägdelein, so bringet Ihm meine Grüße hin!“ Sinn – Sinn – Hin – hin!

Die Schwalben ziehen munter Zum grauen Nebelstreif: Der Hirte zieht hinunter Durch grauen Winterreif. Streif – Streif – Reif – Reif.

Die Schwalben kehren wieder – Des Hirten froher Sinn, Des Hirten frohe Lieder, Wo sind sie hin, wohin? Wieder – Lieder?? Hin – hin!

nach Julius Mosen