Versos German Hedwig Lachmann Umsonst Gelebt

German poem

Umsonst Gelebt

by (1865–1918)

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Das Zimmer hat nur spärliches Gerät. Im Herde glimmert ein verkohltes Scheit. Gleichgiltige Lippen murmeln ein Gebet. Es stirbt ein Mann. Vom Turme schlägt die Zeit.

Er hat nicht Weib, nicht Kind. Kein Schluchzen tönt. Er hat geschafft, gelitten und gestrebt. Für wen? Die Stunde löscht es aus. Er stöhnt. Ein Schatten weht. Umsonst, umsonst gelebt!