Versos German Heinrich Christian Boie Rosette

German poem

Rosette

by (1744–1806)

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An Rosettens Blicken hangend, Schmachtend, seufzend und verlangend Fleh ich mit vergebner Müh: Kannst du ewig meinen Klagen, Meinen Thränen dich versagen? Lohnst du meine Treue nie?

Aber immer unbeweglich Hört das kalte Mädchen täglich Meine Seufzer an und spricht: »Hoffnung nährt allein die Liebe. Glaub', ich theilte deine Triebe, Wünscht' ich ihre Dauer nicht.«