Versos German Heinrich Heine Lxxxi

German poem

Lxxxi

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Neben mir wohnt Don Henriques, Den man auch den Schönen nennet; Nachbarlich sind unsre Zimmer Nur von dünner Wand getrennet.

Salamankas Damen glühen, Wenn er durch die Straßen schreitet, Sporenklirrend, schnurrbartkräuselnd, Und von Hunden stets begleitet.

Doch in stiller Abendstunde Sitzt er ganz allein daheime, In den Händen die Gitarre, In der Seele süße Träume.

In die Saiten greift er bebend Und beginnt zu phantasieren, -- Ach! wie Katzenjammer quält mich Sein Geschnarr und Quinquilieren.