German poem
Sorge nie, daß ich verrathe
Sorge nie, daß ich verrathe Meine Liebe vor der Welt, Wenn mein Mund ob deiner Schönheit Von Metaphern überquellt.
Unter einem Wald von Blumen Liegt, in still verborgner Huth, Jenes glühende Geheimniß, Jene tief geheime Glut.
Sprühn einmahl verdächt’ge Funken Aus den Rosen – sorge nie! Diese Welt glaubt nicht an Flammen Und sie nimmt’s für Poesie.