German poem
Xiv
Das Meer erglänzte weit hinaus, Im letzten Abendscheine; Wir saßen am einsamen Fischerhaus Wir saßen stumm und alleine.
Der Nebel stieg, das Wasser schwoll Die Möwe flog hin und wieder; Aus deinen Augen, liebevoll, Fielen die Tränen nieder.
Ich sah sie fallen auf deine Hand, Ich bin aufs Knie gesunken; Ich hab von deiner weißen Hand Die Tränen fortgetrunken.
Seit jener Stunde verzehrt sich mein Leib, Die Seele stirbt vor Sehnen; -- Mich hat das unglückselige Weib Vergiftet mit ihren Tränen.