Versos German Heinrich Kämpchen November

German poem

November

by (1847–1912)

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Nun ist in Sturmestosen Das Sonnengold verglüht, Verblüht sind alle Rosen, Die Astern auch verblüht. –

Und wie des Waldes Bäume Entblättert steh’n und kahl, So sind des Sommers Träume Verblichen auch zumal. –

Fort ist das Schaugepränge Der Farben blau und rot, Fort sind die Lustgesänge, Die Feld und Wald uns bot. –

Schon zieht’s mit leisem Beben Durch die bereifte Flur, Und finst’re Mächte weben Das Bahrtuch der Natur. –

Wie lange noch, wie lange? Dann ist das Werk vollbracht – Und sie, die todesbange, Schläft in der Winternacht. –