German poem
Die Heiligsprechung der Hetäre
by Heinrich Lautensack (1881–1919)
Du fragst: ob je mich einer lind verführt? (Oh wie so oft, daß mich wer lind verführte! ...) Und fragst: ob je mich wer rauh angerührt? (Wie öfter noch, daß mich wer rauh anrührte! ...)
Ich schwör es dir – bei was du auch verlangst: Nur meine Seele ist nicht frei von Makel und windet sich darob in Höllenangst – – – – jedoch mein Leib ist wie ein Tabernakel!