German poem
Steine am Meeresstrand
Steine schaumumtollt, Zornig ausgerollt Über Steine. – Freiheit, die ich meine, Gibt es keine.
Stille nun. Entbrandet Ruht ihr, feucht umsandet, Unzählbar gesellt, Von der Zeit geschliffen Oder kampfentstellt. – Alle von der Welt Lange rauh begriffen, Schweigt ihr. – Ihr begreift die Welt.
Wie ich euch sortiere, Spielerisch verführt: Früchte, Götzen, Tiere, Wie es Phantasie so legt, Habt ihr in mir aufgerührt, Was seit Kindheit mich bewegt.
Spitze, trübe, glatte, reine, Platte, freche, winzig kleine, Ausgehöhlte, fette Steine, Plumpe, schiefe, trotzig große –
Ja ihr predigt ernst wie froh, Meistens simpel, oft apart, Weit umgrenzte, willenlose Freiheit. – Predigt ebenso Fromm wie hart.