Versos German Johann Wolfgang von Goethe An Belinden

German poem

An Belinden

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An Belinden.

Warum ziehst du mich unwiderstehlich, Ach! in iene Pracht? War ich guter Junge nicht so seelig In der öden Nacht!

Heimlich in mein Zimmerchen verschloßen, Lag im Mondenschein, Ganz von seinem Schauerlicht umfloßen – Und ich dämmert ein.

Träumte da von vollen goldnen Stunden, Ungemischter Lust! Ahndungsvoll hatt’ ich dein Bild empfunden Tief in meiner Brust.

Bin ich’s noch, den du bey so viel Lichtern An dem Spieltisch hältst? Oft so unerträglichen Gesichtern Gegenüber stellst?

Reizender ist mir des Frühlingsblüthe Nun nicht auf der Flur; Wo du Engel bist, ist Lieb und Güte, Wo du bist, Natur.

P.

Also available with a spoken translation into English in the reader.