German poem
An die Günstigen
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An die Günstigen.
Dichter lieben nicht zu schweigen, Wollen sich der Menge zeigen. Lob und Tadel muß ja seyn! Niemand beichtet gern in Prosa; Doch vertraun wir oft sub Rosa In der Musen stillem Hain.
Was ich irrte, was ich strebte, Was ich litt und was ich lebte, Sind hier Blumen nur im Strauß; Und das Alter wie die Jugend, Und der Fehler wie die Tugend Nimmt sich gut in Liedern aus.
Also available with a spoken translation into English in the reader.