Versos German Johanna Ambrosius Kein Licht, kein Haus

German poem

Kein Licht, kein Haus

by (1854–1939)

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Muß wieder weiter wandern, Obgleich der Abend naht. Die Winde mich umtosen, Verweht liegt jeder Pfad.

Wie hat mein Herz gejubelt, Als es geschaut ein Haus, Wie wollt’ es ruh’n und träumen Von seiner Wand’rung aus!

Vergebens war mein Hoffen, Zu spät kam ich hinan, Am trauten Feuerherde Saß schon ein andrer Mann.

Er lachte, scherzte, koste, Mit meinem Mägdelein. Um beide wob das Feuer Gar märchenhaften Schein.

Die Lichter sind erloschen, Zum Schlummer alles geht, Weiß keiner, daß noch draußen Ein Armer weinend steht,

Der zitternd seine Hände Streckt nun ins Dunkel aus? Nicht eine Stimme rufet Ihm zu. – Kein Licht, kein Haus! –