German poem
Die Heimat
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Die Heimat.
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Denkst du des Schlosses noch auf stiller Höh? Das Horn lockt nächtlich dort, als ob’s dich riefe, Am Abgrund grast das Reh, Es rauscht der Wald verwirrend aus der Tiefe – O stille, wecke nicht, es war als schliefe Da drunten ein unnennbar Weh.
Kennst du den Garten? – Wenn sich Lenz erneut, Geht dort ein Mädchen auf den kühlen Gängen Still durch die Einsamkeit, Und weckt den leisen Strom von Zauberklängen, Als ob die Blumen und die Bäume sängen Rings von der alten schönen Zeit.
Ihr Wipfel und ihr Bronnen rauscht nur zu! Wohin du auch in wilder Lust magst dringen, Du findest nirgends Ruh, Erreichen wird dich das geheime Singen, – Ach, dieses Bannes zauberischen Ringen Entflieh’n wir nimmer, ich und du!
Also available with a spoken translation into English in the reader.