Versos German Joseph von Eichendorff Wir sind so tief betrübt, wenn wir auch scherzen

German poem

Wir sind so tief betrübt, wenn wir auch scherzen

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Wir sind so tief betrübt, wenn wir auch scherzen, Die armen Menschen mühn sich ab und reisen, Die Welt zieht ernst und streng in ihren Gleisen, Ein feuchter Wind verlöscht die lust'gen Kerzen.

Du hast so schöne Worte tief im Herzen, Du weißt so wunderbare, alte Weisen, Und wie die Stern am Firmamente kreisen, Ziehn durch die Brust dir ewig Lust und Schmerzen.

So laß dein' Stimme hell im Wald erscheinen! Das Waldhorn fromm wird auf und nieder wehen, Die Wasser gehn und einsam Rehe weiden.

Wir wollen stille sitzen und nicht weinen, Wir wollen in den Rhein hinuntersehen, Und, wird es finster, nicht von sammen scheiden.