German poem
So nimm denn meine Hände
by Julie Hausmann (1826–1901)
„Ich will Dir folgen, wo Du hingehst.“
So nimm denn meine Hände Und führe mich Bis an mein selig Ende Und ewiglich.
Ich mag allein nicht gehen, Nicht einen Schritt; Wo Du wirst geh’n und stehen, Da nimm mich mit.
In Dein Erbarmen hülle Mein schwaches Herz, Und mach’ es endlich stille In Freud’ und Schmerz.
Laß ruh’n zu Deinen Füßen Dein armes Kind, Es will die Augen schließen Und glauben blind.
Wenn ich auch gar nichts fühle Von Deiner Macht, Du bringst mich doch zum Ziele Auch durch die Nacht.
So nimm denn meine Hände Und führe mich Bis an mein selig Ende Und ewiglich!