Versos German Karl Henckell Der Kreuzfahrer

German poem

Der Kreuzfahrer

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Was schreckt mich aus wachem Traume? Der Mond wächst glutend herauf. Die Wellen mit salzigem Schaume Bespritzen des Schwertes Knauf.

Wo ist das Häuflein verschwunden, Das ich zu Siegen geführt? Flucht und Verrat! – Meiner Wunden Brennen hab ich verspürt.

In blanken Schildes Mitten Wie Blutschrift schreibt es sich hin: »Viel Schmach hast du erlitten, Vertrauensseliger Sinn!«

Mein Heiland, dir bohrten sie Nägel Durch deine versöhnende Hand – Wind, sause stark in die Segel, Ich will zum Gelobten Land!