Versos German Karl Henckell Wanderziel

German poem

Wanderziel

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Was ist das Glück? Im Wechsel ein Sichfinden, Im Sichverlieren Immerwiederkehr Zum Mittelpunkt, wo sich die Kräfte binden, Die rätselhaft sich tauschen kreuz und quer.

Wie wandelt unablässig das Empfinden Der Welt sich drinnen! Bald gewitterschwer, Bald wie Fanfaren goldnen Lichts. Entschwinden Und Kommen ist wie Ebb' und Flut im Meer.

Eh ich's begriff mit seinem großen Schwanken, Mußt' ich vor Zweifel an mir selbst erkranken, Bis ich des Ausgleichs holde Macht erfuhr

Und fand, ein Wandrer durch die fernsten Gaue, Die feste Wartburg, der ich tief vertraue, Den sichern Turm der eigenen Natur.