Versos German Karl May In die Berge

German poem

In die Berge

by (1842–1912)

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Schon weicht das Flache hinter mir; Die Ebene beginnt, zu steigen. So naht das Herz, Jehovah, dir, Wenn hinter ihm die Zweifel weichen.

Es ist, als ob am Horizont Ich Bergesspitzen leuchten sähe. So reinigt, läutert, wärmt und sonnt Die Seele sich in Himmelsnähe.

Hinauf, hinauf! Ich raste nicht; Ich darf und mag nicht unten bleiben. Mein frömmstes, herzlichstes Gedicht Will ich beim Glühn der Alpen schreiben.

Dann werde ich es heimlich, still, In einem Kirchlein niederlegen; Vielleicht gereicht's, so Gott es will, Dem, der es findet, dann zum Segen!