German poem
Wunsch
by Karl May (1842–1912)
Tret in ein Gotteshaus ich ein, So soll es hell und freundlich sein. Die Dunkelheit, ich lieb sie nicht; Ich will es um und in mir licht.
Tret in ein Gotteshaus ich ein, Möcht dennoch es auch schattig sein. In Gottes Schatten ruht sich's lind; Ich freue mich, wo ich ihn find.
Tret in ein Gotteshaus ich ein, Soll es des Vaters Haus mir sein. Wenn seine liebe Glocke schallt, Komm ich gewiß, komm alsobald.