Versos German Karl Rudolf Hagenbach Der Osterhase

German poem

Der Osterhase

by (1801–1874)

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Der Has, der Has, der Hase, Hat uns gelegt im Grase Viel Eilein, gelb und roth, Will hinter Stauden und Hecken Er eilig sich verstecken, So hat es keine Noth, Wir suchen ihn im Grase, Da liegt er schon, der Hase.

Auf bunten grünen Matten Guckt er aus jungem Schatten Des Blüthenbaums hervor, Hier bei den Tulpenbeeten, Dort hinter den Staketen, Bei’m hohen Gartenthor, O kommt, o kommt zu schauen, Die bunten, die grünen, die blauen.

Im jungen Tannenwuchse, Im hohen, schlanken Buchse, Dort bei dem Veilchenstrauch, Hier in dem weichen Moose, Links vor der Maienrose Liegt gar ein schönes auch, Drei, vier, fünf, sechs dahinten Dicht bei den Hyazinthen.

Gefunden sind nun alle, „Daß kein’s zur Erde falle, Nehmt Kinder! euch in Acht; Denn wenn zerbricht die Schale, Seid ihr mit einem Male Um alle Lust gebracht, Drum legt sie sacht ins Bettchen, Ins weiche Eierkrättchen.“

Zu süßen Osterfladen Sind wir nun eingeladen, Schon ist das Mahl bereit, Da lassen wir uns schmecken Die Fladen und die Wecken In aller Herrlichkeit: Vivat die Osterfeier, Die Fladen und die Eier!