Versos German Klabund Die Sterne, die funkeln

German poem

Die Sterne, die funkeln

by (1890–1928)

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Die Sterne, die funkeln; Die Winde, die wehn. Ich habe drei Tage, Drei Tage, drei Nächte Mein Schatz nicht gesehn.

Die Vögel, die singen; Die Schnitter, die mähn. Mit meinem Schatz muß ich dreimal, An jedem Tag dreimal Spazieren gehn.

Am Morgen, am Mittag, Und in der stockfinstern Nacht. Ja weil es uns dreimal, An jedem Tag dreimal Die schönste Freude macht. –

Wann wird denn geheirat? Ja was braucht’s denn dazu: Eine Küche, eine Stuben, Ein Mädel, zwei Buben, Und eine milchweiße Kuh. –

Ich bin ja so ein fescher Und rescher junger Mann. Ach wart noch drei Jahre, Ja dreimal drei Jahre, Dann frag noch mal an.

Schöne Mädchen sind zum Lieben, Das ist des Lebens Lauf. Zum Lieben, zum Gaffen Hat Gott sie geschaffen, Soldaten, frisch auf!