Versos German Klabund Fünf Mark

German poem

Fünf Mark

by (1890–1928)

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In meiner Straße nachts steht eine (Immer dieselbe) Lausekleine, Und grüßt mich krächzend mit Geplärr: Fünf Mark, mein Herr, fünf Mark, mein Herr.

Ich hab es mir mild verbeten, Da ist sie näher nur getreten, Ihr dürrer Leib schwoll schattengroß: Fünf Mark ja bloß, fünf Mark ja bloß.

Grüß Gott –, der Leichenwagen rumpelt, Ihr Schatz und eine Vettel humpelt Stier gröhlend hinter ihrem Sarg: Fünf Mark, mein Herr, mein Herr, fünf Mark.

Man schmiß sie in die Armenerde, Ihr Schatz gab ihr als Reisezehrde Zur Fahrt ins Dunkel in den Sarg: Fünf Mark, mein Herr, mein Herr, fünf Mark,

Fünf funkelnagelneue Mark....