German poem
Öfter hast du mich gescholten
by Klabund (1890–1928)
Öfter hast du mich gescholten, Glaubtest meinen Pfad verwunden, Hast das Ende nicht gefunden, Dem mein wilder Lauf gegolten.
Aber hoben deine Hände Sich in meine, quollen Tränen. Heiß aus mutterheißem Sehnen Blühten Rosen ohne Ende.