German poem
Weib
by Klabund (1890–1928)
Wie du Wind vergebens Alle Lüfte regst, Hab ich Sinn des Lebens, Weib, wenn du mich trägst.
Bin ich dir im Tiefen Immer Tier und Sohn: Die dich Göttin riefen, Riefen Hündin schon.
Lieg ich dir im Schosse Gramzerkrampft: Fühl ich, wie die grosse Welt sich selbst zerstampft.