German poem
Ihr Fenster
by Klaus Groth (1819–1899)
Ich weiß den Platz, da steht ein Haus, Hat blanke Fensterlein. Ein blaues Auge schaut hinaus, Der Mond der schaut hinein.
Nun sage, wem dies Auge scheint, Wo bleibt der Sonne Glanz? Nun sage, wen das Auge meint – Der hat die Wonne ganz!
Ums Fenster rankt ein Rosenstrauch Und Blumen duften süß: In meine Seele dringt ein Hauch Aus jenem Paradies.