German poem
Er verheiratet sie
Reicht mir den Kranz, reicht mir den Myrtenschleier! Der Unschuld grünes Kränzlein tragt herbei! So schick ich Clairen an Direktor Meyer – – (Mitgift anbei).
Bedenk: Du schreitest nun ins wilde Leben! „Zum ersten Mal“ – ein schwerer Schritt, mein Kind! Was früher war, Gott, das vergißt man eben … und er – ist blind.
Sein Tastsinn sei ein wenig unentwickelt, und tobt er brüllend wie ein brünstiger Leu: dann glänzt die liebe Unschuld frisch vernickelt so gut wie neu …
So zeuch denn hin, du liebe Maculata! Zart überhaucht von bräutlich rosa Glück … Ich hätt gelacht? Todernst. Wie eine Fata Morgana verschwindest du – – ich grüße leicht zurück.