German poem
Rosen auf den Weg gestreut
Ihr müßt sie lieb und nett behandeln, erschreckt sie nicht – sie sind so zart! Ihr müßt mit Palmen sie umwandeln, getreulich ihrer Eigenart! Pfeift euerm Hunde, wenn er kläfft –: Küßt die Fascisten, wo ihr sie trefft!
Wenn sie in ihren Sälen hetzen, sagt: „Ja und Amen – aber gern! Hier habt ihr mich – schlagt mich in Fetzen!“ Und prügeln sie, so lobt den Herrn. Denn Prügeln ist doch ihr Geschäft! Küßt die Fascisten, wo ihr sie trefft!
Und schießen sie –: du lieber Himmel, schätzt ihr das Leben so hoch ein? Das ist ein Pazifisten-Fimmel! Wer möchte nicht gern Opfer sein? Nennt sie: die süßen Schnuckerchen, gebt ihnen Bonbons und Zuckerchen … Und verspürt ihr auch in eurem Bauch den Hitler-Dolch, tief, bis zum Heft –: Küßt die Fascisten, küßt die Fascisten, küßt die Fascisten, wo ihr sie trefft –!