Versos German Ludwig Christoph Heinrich Hölty An meine Freunde (1)

German poem

An meine Freunde (1)

by (1748–1776)

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Mangelnd jedes Gefühls, welches die Freundschaft giebt, War mein Leben entflohn, als ich die Treuen fand, Eurem offenen Arme, Bundesbrüder, entgegenflog.

Jeder kommende Tag knüpfte das Seelenband Unauflöslicher fest, geudete für und für, Aus der goldenen Schaale, Neue Freuden auf uns herab.

Selig wären wir, traun, selig wie keiner ist, Näm ein friedliches Thal uns in die Blumen auf, Frohe Schäfer, ach fiele Nie das eiserne Trennungsloos.