German poem
Reue
by Ludwig Tieck (1773–1853)
Könnten Thränen dich versöhnen, Möchte Reue dich vermögen: Daß sie zu mir niederzögen Alles Glück, die vor'gen Gaben, Nimmer wollt' ich sie verhöhnen.
Aber nie wird Kühlung laben Den, der seine Bäume fällt; Ihm erstirbt das grüne Zelt: Wer sein Haus sich selbst verwüstet, Nie kann der sich wohl gehaben.