Versos German Martin Opitz Ueber der Liebsten Bildniß

German poem

Ueber der Liebsten Bildniß

by (1597–1639)

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Ich sehe, was ich wil, die Tafel leugt mir nicht; Sie ist gar recht gemacht, mein Leben und mein Licht; Kömt sie, so dünkt sie mich ihr schönes Bild zu sein, Schau' ich das Bild dann an, so fellt mein Lieb mir ein. Ists Wunder, daß sie mir so große Brunst erregt, Weil bloß ihr Bildniß nur zur Liebe mich bewegt?