German poem
Zigeunerliebe
by Michael Georg Conrad (1846–1927)
Sag’ wo ist der Durst, der Hunger, Kälte, Wind und alle Nöte, Küss’ ich deine runden Brüste, Glutentbrannt, in Flammenröte?
Deine runden, süssen Brüste, Deine Lippen, Hals und Glieder, – Und ich bin ganz lebenstrunken, Und mein Blut jauchzt Schelmenlieder.
Sieh, in deines Leibes Schönheit Zieh ich ein als stolzer Krieger – Hier mein Reich, hier meine Stärke! Königin, empfang den Sieger!