German poem
Abendbild
Schon zerfließt das ferne Gebirg mit Wolken In ein Meer; den Wogen entsteigt der Mond, er Grüßt die Flur, entgegen ihm grüßt das schönste Lied Philomelens.
Aus dem Blütenstrauche, der um das Plätzchen Zarter Liebe heimlichend sich verschlinget: Mirzi horcht am Busen des Jünglings ihrem Zaubergeflöte.
Dort am Hügel weiden die Schafe beider Traulichen Gemenges in einer Herde, Ihre Glöcklein stimmen so lieblich ein zu Frohen Akkorden.