German poem
Einem Greis
Das Haar schneeweiß, Die Wangen so hohl, Bald, bald Lebwohl; Und noch die Stirne so heiß?
Dein Schifflein stoßt Schon ins Meer, zum Land Streckst du die Hand Noch, überhangend, um Trost;
Um Trost und Genuß, Um Hab und Halt, Und bist schon so alt: »O daß man sterben muß!«
Zieh ein die Hand! Den Bück hinaus Ins Meer! nach Haus! Denk an den ewigen Strand!
Nicht scheide so schwer; Wenn du rückverlangst Und überhangst, So sinkst du hinab ins Meer.