German poem
Herz im Wege
by Otto Ludwig (1813–1865)
150Herz im Wege.
Es fragte dich die Tante, Wie gehst du wunderlich? Du tanzest wohl im Sande Menuett und neigest dich? Doch du warst ausgewichen Zahllosen Tierchen klein, Die auf dem Wege schlichen – Ihr Mörder nicht zu sein.
Gehst du noch jetzt die Stege, Auf Milde so bedacht? Mein Herz liegt dir im Wege – O nimm mein Herz in acht.